Betriebliche Managementsysteme (BMS)

Ein nach DVGW Arbeitsblatt W 120-1/-2, GW 301 oder AGFW FW 601 zertifiziertes Unternehmen muss ein übersichtlich dokumentiertes, leicht nachvollziehbares und entsprechend der personellen und gerätetechnischen Anforderungen umfassendes Betriebliches Managementsystem (BMS) haben. Dabei sind u.a. folgende Anforderungen zu erfüllen, zu dokumentieren und aktuell zu halten:

  • Organisationsaufbau und -ablauf
  • Arbeitsanweisungen
  • Bedarfsplan zur Qualifikation
  • Fortbildung und Unterweisung der Mitarbeiter
  • Gefährdungsbeurteilung uvam.

Das BMS schafft für das Unternehmen die Nachweismöglichkeit einer geeigneten Aufbau- und Ablauforganisation, der Umsetzung der einschlägigen Bestimmungen und Vorschriften im Betrieb und den Nachweis einer ausreichenden Qualitätssicherung im Unternehmen. Durch die Umsetzung des BMS wird die Rechtssicherheit des Unternehmens gestärkt und das Risiko eines Organisationsverschuldens deutlich mindern. Außerdem profitieren Unternehmen von den Optimierungsmöglichkeiten z.B. von Arbeitsabläufen, die dieses System bietet und erhalten gleichzeitig eine höhere Akzeptanz und Transparenz den Kunden gegenüber.

Hierzu wurde im Rahmen der 65. Deutsche Brunnenbauertage und BAW-Baugrundkolloquium vom 07. bis 09. Mai 2014 im Bau-ABC Rostrup in Bad Zwischenahn ein Vortrag zum Betrieblichen Management (BMS) und den Anforderungen aus dem DVGW-Regelwerk W 120 und deren praktische Umsetzung im Unternehmen im Rahmen des Kolloqiums "science meets practice" halten. Die grundsätzlichen Anforderungen in den Regelwerken GW 301 und FW 601 sind nahezu deckungsgleich. Die Vorstellung erfolgte in Zusammenarbeit mit der Zertifizierung Bau GmbH.

Die Veröffentlichung im offiziellen Tagungsband finden Sie hier.

Wer schreibt, der bleibt! - Eine Veröffentlichung zu diesem Workshop finden Sie in der bi-Umweltbau im Heft Nr. 2 Mai 2014 oder auch hier.